Das Fernheizwerk in Mitterfelden bekommt neue BHKWs

Die fast 30 Jahre alten vier Blockheizkraftwerke im Fernheizwerk in Mitterfelden sollen ausgetauscht werden. Damit beschäftigte sich der Ainringer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung und beauftragte die Werkleitung bei einer Gegenstimme, weitere Schritte zu veranlassen. Diplom-Ingenieur Thorsten Meierhofer vom Institut für Energietechnik beleuchtete die Situation mit einer Studie.

Die „Prüfung sinnvoller Maßnahmen zur Optimierung und Erweiterung der bestehenden Fernwärmeversorgung“ ist ein Ziel im Sinn von Klimaschutz und Energieeffizienz, und es ist formuliert im Energienutzungsplan. Der Landkreis ließ einen solchen für jede Kommune erstellen (wir berichteten).Diplom-Ingenieur Meierhofer sagte, die Fernwärmetrasse in Mitterfelden sei elf Kilometer lang, wobei ihn Herbert Thalbauer, Technischer Werkleiter der Gemeindewerke, auf die aktuelle Zahl 13 korrigierte. Nahezu ganz Mitterfelden sei erschlossen, erklärte Meierhofer. Zudem würden die öffentlichen Gebäude wie Rathaus, Schulen, Feuerwehr, Freibad und Tiefbrunnen mit selbst produziertem Strom aus dem eigenen Heizkraftwerk versorgt. Das ist Strom, den die Gemeinde nicht extra kaufen muss. Der Rest des Stroms – das sind laut Meierhofer etwa zwei Drittel – geht ins öffentliche Stromnetz und wird laut Werkleiter Franz Hasenöhrl mit zwei bis vier Cent pro Kilowattstunde vergütet.

Mehr dazu lesen Sie in der Heimatzeitung von 21. November.

 

Quelle: Passauer Neue Presse

 

 

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