Gründung von Energieeffizienz-Netzwerken

Die Anzahl an gegründeten Energieeffizienz-Netzwerken bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Gründe dafür liegen vor allem in der schwierigen Startphase.
 
 
Zu Energieeffizienz-Netzwerken schließen sich Unternehmen oder Kommunen zusammen, um unter der Moderation von professionellen Energieberatern aus Verbänden oder aus wissenschaftlichen Institutionen gemeinsam nach Energieeinsparmöglichkeiten zu suchen. Und die gibt es reichlich, zeigen die bisherigen Erfahrungen. Deswegen gilt: Wenn ein Netzwerk einmal läuft, dann läuft es. Bei manchen Netzwerken sogar so gut, dass die Teilnehmer auch nach der ersten mehrjährigen Förderphase weitermachen.
 
Für die Netzwerkträger ist aber nach wie vor die Akquise der Netzwerke ein zähes Geschäft. Die Suche nach teilnehmenden Unternehmen gestaltet sich aufwendig − auch weil für viele Firmen die Steigerung der Energieeffizienz nur eine von vielen Aufgaben ist. Nehmen an den Netzwerken Kommunen teil, macht sich mitunter dort der finanzielle wie personelle Ressourcenmangel bemerkbar.
 
Die Zahlen des aktuellsten Jahresberichts der Deutschen Energie-Agentur (Dena) − die als Leiterin der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke fungiert − ergeben daher bei den Unternehmen ein gemischtes Bild kurz vor der politischen Zielgeraden 2020.
Seit dem Start der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke der deutschen Wirtschaft im Dezember 2014 haben bundesweit bereits mehr als 230 Netzwerke unter Beteiligung von rund 2 000 Unternehmen ihre Arbeit aufgenommen. So, wie es aussieht, werden die politisch angestrebten 500 Netzwerke bis 2020 zwar nicht erreicht, jedoch sieht es so aus, dass die Zielmarke der von den Unternehmen eingesparten Energiemenge von 75 Petajoule (rund 21 Mrd. kWh) sehr wohl erzielt werden könnte.
Bei den Maßnahmen geht der Trend in Richtung Wärmetechnologien: Etwas mehr als 90 % der Netzwerke optimieren laut Dena die Wärmeerzeugung in den teilnehmenden Unternehmen. Dahinter folgen die Nutzung von Abwärme sowie die Erneuerung von Pumpen und Beleuchtung.
 
 
 
zum vollständigen Artikel des Energie & Management vom 17.06.2019 gelangen Sie hier:
 
 
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Quelle:
 
 
 

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