05.01.2012 Innovation in Amberg

Neues Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung

Um ein Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) einzurichten, bekommt die Hochschule Amberg-Weiden (HAW) vom Freistaat Bayern heuer gut eine Million Euro an Fördermitteln. Das hat das weißblaue Kabinett nach Auskunft der HAW "in Aussicht gestellt, vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den bayerischen Landtag." Hochschul-Präsident Erich Bauer hofft, dass nun "die Spitzenforschung in der umweltgerechten Energietechnik in Amberg langfristig gesichert" sei, für die Professor Markus Brautsch vom Institut für Energietechnik (IfE) der HAW stehe.

Bauer rechnet sogar "in den Folgejahren mit einer stufenweise ansteigenden Förderung". Offenbar setzt der Präsident dabei auf Brautschs Zugkraft und Renomee als Mitglied der Expertenkomission der Bayerischen Staatsregierung für die Erstellung eines zukunftsweisenden Energiekonzeptes für Bayern. Markus Brautsch baue "auf unsere Labors, und die Forschungsprojekte der letzten 13 Jahre".

Effizienzsteigerung, Emissionsoptimierung, Nachverstromung, alternative Verfahren wie Stirlingmotoren oder Brennstoffzellen", hat der IfE-Chef für die nächsten fünd Jahre als Amberger KWK-Forschungsschwerpunkt festgelegt. Weil "KWK heute im kommunalen wie industriellen Bereich hochaktuell" sei, würden die wissenschaftlichen Leistungen seines Instituts auch von der Industrie stark nachgefragt, so Brautsch. WRA

Quelle: www.bayerische-staatszeitung.de