Zwei Netzwerke, die uns zeigen: Klimaschutz gelingt gemeinsam.
Mit dem 12. Netzwerktreffen sind die beiden Klimaschutznetzwerke der ÜZ planmäßig zu Ende gegangen – und zugleich ein neuer Abschnitt gestartet. In der Staffelei in Geldersheim kamen Vertreterinnen und Vertreter aus zahlreichen der insgesamt 48 beteiligten Kommunen zusammen, viele davon bereits mit Erfahrung aus dem vorherigen Energieeffizienznetzwerk.
In den vergangenen drei Jahren sind zwei starke Klimaschutznetzwerke gewachsen – mit konkreten Ergebnissen und einem gemeinsamen Verständnis. Prägend war dabei vor allem der kontinuierliche Austausch zwischen Kommunen mit vergleichbaren Herausforderungen. Praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Energiewirtschaft und die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen haben dazu beigetragen, dass aus Einzelmaßnahmen tragfähige Strategien wurden. Gleichzeitig blieb Raum für offene Diskussionen über Chancen, Grenzen und Prioritäten, die gesetzt werden sollten.
Inhaltlich spannte sich der Bogen beim Abschlusstreffen von aktuellen Entwicklungen in der Energiewirtschaft bis zur Frage, wie Klimaziele konkret vor Ort umgesetzt werden. Ein zentraler Gedanke zog sich durch alle Beiträge, der Klimaschutz entscheidet sich nicht auf Bundesebene – sondern in den Kommunen.
In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Anforderungen an Städte und Gemeinden weiter steigen werden. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, diese Aufgaben gemeinsam anzugehen. Das wichtigste Signal des Tages war jedoch der Wunsch, die Netzwerke fortzuführen.
Die nächste Phase wird aktuell gemeinsam entwickelt – sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf Förderung und Struktur. Die Grundlage dafür ist gelegt: Vertrauen, Erfahrung und zwei bereits funktionierende Netzwerke. Der gemeinsame Abschluss hat gezeigt, dass in den letzten Jahren vor Ort nicht nur diskutiert, sondern vieles auch erfolgreich umgesetzt wurde.
Die Entwicklung bleibt spannend – wir werden weiterhin darüber berichten.