EnMS ohne Abweichung eingeführt – GeBO geht den nächsten Schritt

Die Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO) haben ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt – und das ohne jede Abweichung. Die erfolgreiche Zertifizierung zeigt, dass auch komplexe Organisationen wie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen ihre Energieverbräuche wirksam steuern und nachhaltig senken können.

Das Institut für Energietechnik (IfE) hat die GeBO über den gesamten Prozess hinweg begleitet – von der ersten energetischen Bestandsaufnahme bis zum erfolgreichen Abschluss des Zertifizierungsaudits. In der praktischen Umsetzung wurde deutlich, wie wirkungsvoll ein strukturiertes Energiemanagement gerade im Gesundheitswesen sein kann. Es macht Verbräuche transparent, eröffnet gezielte Handlungsoptionen und verbindet Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen.

Ein zentrales Ergebnis der Einführung war die Erkenntnis, dass die Wärmeversorgung – insbesondere Heizung und Lüftung – den größten Anteil am Energieverbrauch ausmacht. Genau an diesem Punkt setzt die GeBO nun an, mit Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, zur Reduktion des Verbrauchs und zum Ausbau des erneuerbaren Anteils.

Die Zertifizierung ist für die GeBO kein Selbstzweck, sondern ein wirksames Instrument, um Energiekosten zu senken, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die eigenen Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen – Schritt für Schritt und auf Basis belastbarer Daten.

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