weiterer Meilenstein auf dem Weg zur klimafreundlichen Produktion
Die ESN Deutsche Tischtennis Technologie GmbH aus Hofheim in Unterfranken hat einen weiteren wichtigen Schritt ihrer Energie- und Klimastrategie erfolgreich umgesetzt: Am Unternehmensstandort wurde ein Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von 3 MWh und einer Leistung von 1,5 MW in Betrieb genommen. Der Speicher ergänzt die bestehende Photovoltaikanlage mit 7,4 MWp und schafft die Voraussetzung, erneuerbar erzeugten Strom deutlich flexibler und wirtschaftlicher zu nutzen. Das Projekt ist Teil des langfristigen Ziels von ESN, die Produktion schrittweise CO₂-arm und zukunftssicher auszurichten. [stabl.com]
Langfristige Begleitung durch das IfE
Das Institut für Energietechnik (IfE) begleitet ESN bereits seit mehreren Jahren auf diesem Transformationspfad. Gemeinsam werden Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die die Energieeffizienz steigern, die Nutzung erneuerbarer Energien erhöhen und die Versorgungssicherheit stärken.
Multiuse-Betriebsweise für eine flexible Energienutzung
Der neue Speicher wird in einer sogenannten Multiuse-Betriebsweise eingesetzt. Dabei werden mehrere Anwendungsfälle gleichzeitig miteinander kombiniert: die Erhöhung des Eigenverbrauchs der selbst erzeugten Solarenergie, die Kappung von Lastspitzen zur Reduzierung von Netzentgelten sowie ein börsenoptimierter Strombezug. Auf diese Weise kann ESN sowohl die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung verbessern als auch die Integration erneuerbarer Energien am Standort weiter vorantreiben.
Mit dem Speicher schafft ESN einen wichtigen Baustein für ein intelligentes und flexibles Energiesystem. Besonders die Kombination verschiedener Anwendungen zeigt, wie Industrieunternehmen durch innovative Technologien Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erfolgreich miteinander verbinden können.
Nächste Schritte: Wärmeversorgung und Sektorenkopplung
Die Zusammenarbeit zwischen ESN und dem IfE endet jedoch nicht bei der Stromversorgung. Aktuell stehen bereits die nächsten Schritte der Transformation im Fokus. Dazu gehören die zukünftige Wärmeversorgung des Standorts sowie Konzepte zur Sektorenkopplung, bei denen Strom- und Wärmesysteme intelligent miteinander vernetzt werden. Ziel ist eine ganzheitliche Energieversorgung, die langfristig sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird.